• Amerika,  Kanada

    Weiße Wanderer in Kanadas Eisbärenbucht

    Eisbären sind die größten Landraubtiere der Erde. Wer die weißen Petze in freier Wildbahn erleben will, muss nach Kanada, in die eiskalte Tundra der Provinz Manitoba. Der kleine Ort Churchill an der Hudson Bay schimpft sich als Eisbärenhauptstadt der Welt, und die Chancen, die Herrscher der Tundra zu sehen, stehen gut. Die Welt der Eisbären verändert sich Für einen winzigen Augenblick glaube ich Trauer in ihren dunklen Augen zu entdecken; Schmerz über das seit Monaten nagende Gefühl des Hungers; Schwermut angesichts der spiegelglatten Wasserfläche, die längst unter einem dicken Eispanzer verschwunden sein sollte; Trübsinn angesichts der milden Temperaturen, die so gar nicht zum gefürchteten kanadischen Winter passen wollen. Wie gerne würde ich…

  • Die Brücke zum Südtor von Angkor Wat
    Asien,  Kambodscha

    Magie und Menschenmassen in Angkor Wat

    Gegen solche Besuchermassen wie in Angkor Wat helfen auch keine noch so ausgeklügelten Pläne. „Wir müssen vor den anderen am Einlass sein“, hatte uns der kambodschanische Reiseführer Sophal eingebläut, was nichts anderes bedeutete, als: am frühen Morgen raus aus den Federn. Dumm nur, dass andere Reisegruppen eine ähnliche Taktik verfolgen. Und seitdem zahlreiche Reiseführer den „Insider-Tipp“ verbreiteten, dass es kaum einen stimmungsvolleren Moment gäbe als den Sonnenaufgang über dem Seerosenteich, hat sich die Frage nach dem perfekten Zeitpunkt für einen Besuch der riesigen Tempelanlage ohnehin erledigt. Magische Momente mit steinernen Göttergesichtern, himmlischen Tänzerinnen und verwunschenen Tempelruinen im Würgegriff von Feigenwurzeln und Kapokbäume mag es vielleicht vor 25 Jahren gegeben haben,…

  • Temeplberg in Jerusalem im Hahnenschreikirche
    Israel,  Sieben Tage in...

    Sieben Tage Pilgern in Israel

    Es ist ein besonderer Moment während dieser sieben Tage in Israel, der spontane Gesang einer indischen Pilgergruppe in der Jerusalemer St. Anna-Kirche. In dem schlichten Gotteshaus , nur einen Katzensprung vom imposanten Löwentor entfernt, betete schon die Witwe Balduin I. , der sich zu Beginn des 12. Jahrhunderts acht Jahre lang König von Jerusalem nennen durfte. Es ist eine besondere Reise für mich, eine Zeitreise zu all den biblischen Erinnerungsorten, zu den durchbeteten Orten voll tiefster Frömmigkeit, zu Abertausenden Trittstufen, die – von Fußsohlen, Knien und Lippen wieder und wieder gestreift – schon ganz speckig glänzen. Die schlichte romanische Kirche entging glücklicherweise der Zerstörung, als Jerusalem in muslimische Hände fiel: Die neuen…

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