Bruder auf Achse

Am Baikal entlang: auf Tuchfühlung mit der Transsib

der Bahnhof von Irkutsk an der Transsib unweit des Baikalsees in Russland

Zwei Kontinente, sieben Zeitzonen und 9288 Kilometer. Der nüchterne Satz kann die Superlative dieser Zugstrecke zwischen Moskau und Wladiwostok nur bedingt beschreiben. Das Abenteuerliche einer Reise mit der Transsib lässt sich ohnehin nicht in Worte fassen. Ich schwanke immer ein wenig zwischen Begeisterung und Bedenken. Für einen alten Eisenbahnfan ist die Bahnreise durch das größte Land der Erde natürlich ein

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Auf an den Baikal: Ode an Olchon

Schamanenfelsen auf der Insel Olchon im Baikalsee in Sibirien, Russland.

Russisches Sehnsuchtsgewässer; Heiliges Meer; Forschungsobjekt der Wissenschaft: Der sibirische Baikalsee erfüllt viele Aufgaben. Das größte Süßwasserreservoir der Erde war schon immer ein Traumziel von mir, nicht erst seit Klaus Bednarz`Buch „Ballade vom Baikalsee“. Dass eigene (Wunsch-)Vorstellungen und Realität nicht immer konform gehen, habe ich schnell während meiner Reise in den Osten Sibiriens begriffen. Denn so fern der Landstrich von der

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Auf nach Sibirien: Luftschlösser in Listwjanka

Blick auf die Angara und den Baikalsee unweit des Örtchens Listwjanka

Neun Tage am Baikalsee, der Perle Sibiriens, dem Stolz Russlands. Der See sprengt alle Vorstellungen, ist Rekordhalter in gleich mehrfacher Hinsicht. Keiner ist älter, tiefer, wasserreicher. Irkutsk mit seinen alten Kaufmannsvillen und den wunderschönen Holzhäusern war die erste Station dieser Reise. Von hier geht es nach Listwjanka, der sibirischen Sommerfrische, nur eine Stunde vom „Paris des Ostens“ entfernt. Das Tor

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Auf nach Sibirien: Innehalten in Irkutsk

Abendstimmung am Fluss Angara in Irkutsk, dem Herzen der Baikalregion in Sibirien

Neun Tag Baikalsee: Auf der Heimreise habe ich ein schwarzes T-Shirt mit den Umrissen dieses sibirischen Naturwunders im Gepäck, das die Sibirjaken als „Heiliges Meer“ verehren. Wunderhübsche Holzanhänger, die ich bei sangesfreudigen, feierwütigen und traditionsbewussten Altgläubigen erworben habe, werden künftig meinen Weihnachtsbaum schmücken. Und in Irkutsk fand ich – sozusagen als Souvenir zum Schmunzeln – einen Magneten für den heimischen

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Tansanias berühmteste Parks: Serengeti und Ngorongoro

Abendstimmung in der Serengeti

Eine Woche Tansania! Viel zu kurz, um das 945 000 Quadratkilometer große ostafrikanische Land kennenzulernen. Doch immerhin lang genug, um die Naturjuwelen des „Northern Circuit kennenzulernen. Der erste Teil meines Berichts über die Tansania-Reise führte vom Kilimanjaro zum Tarangire Nationalpark. Jetzt geht es in die beiden berühmtesten Nationalparks des Landes: in die Serengeti und zum Ngorongoro-Krater. Tansanias Tourismus-Trumpf Ngorongoro und Serengeti! Gibt

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Tansanias Naturjuwelen auf dem „Northern Circuit“

der Tarangire Nationalpark, Teil des "Northern Circuit" in Tansania

Sieben Tage Tansania: Viel zu kurz wird mancher Zeitgenosse sagen, um alle Naturjuwelen des ostafrikanischen Landes zu sehen. Und ganz unrecht hat er damit nicht. Das Land, eingekeilt zwischen Mosambik und Kenia, misst 945 000 Quadratkilometer und ist damit dreimal so groß wie Deutschland. Da bräuchte der Reisende Wochen, gar Monate, um jeden Winkel des Landes zwischen dem flimmernden Lake

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Die Wohlfühl-Welt der Euganeischen Hügel

Paola, die resolute Italienerin, holt sich eine Absage nach der anderen. Die Physiotherapeutin mit dem modischen Kurzhaarschnitt wandert von Sonnenliege zu Sonnenliege, im Gepäck die nachmittägliche Wassergymnastik, die Gelenke schmiert und Muskeln stärkt. Doch die italienischen Signoras in knappen Bikinis, die deutschen Herren mit Bierbauch schlürfen lieber den obligatorischen Aperol Spritz statt sich im 36 Grad warmen Thermalwasser zu verausgaben.

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Sieben Tage Pilgern in Israel

Temeplberg in Jerusalem im Hahnenschreikirche

Es ist ein besonderer Moment während dieser sieben Tage in Israel, der spontane Gesang einer indischen Pilgergruppe in der Jerusalemer St. Anna-Kirche. In dem schlichten Gotteshaus , nur einen Katzensprung vom imposanten Löwentor entfernt, betete schon die Witwe Balduin I. , der sich zu Beginn des 12. Jahrhunderts acht Jahre lang König von Jerusalem nennen durfte. Es ist eine besondere Reise

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