Bruder auf Achse

Marienbad: Kuren wie Kaiser und Könige

Statue von kaiser Franz Josef und König Edward VII im Kurpark von Marienbad

Marienbad: Einst hatte der tschechische Kurort einen Ruf wie Donnerhall. Kaiser und Könige nippten an den Schnabeltassen mit dem heilkräftigen Inhalt. Dichter, Denker und Demagogen gaben sich in Westböhmen dem Müßiggang hin. Den dunklen Jahrzehnten des Sozialismus, in denen die prächtigen Fürstenhöfe mir ihren üppig geschmückten Fassaden zu staatlichen Erholungsheimen degradiert wurden, folgte in den 90er-Jahren die Renaissance des Heilbades.

Schonen: Schwedens reizvoller Süden

Strand in Schonen, Südschweden.

Felsige Küsten, endlose tiefgrüne Wälder und rot-weiße Pippi-Langstrumpf-Häuser: So stellt man sich hierzulande Schweden vor. Doch das skandinavische Land, deutlich größer als Deutschland, kann auch anders. Im Süden, der Jahrhunderte lang dänisch war, überwiegen wogende Felder. Schonen und Småland, wo Astrid Lindgrens Kinderbuchfiguren daheim sind, sind definitiv zwei paar Stiefel. Schonen sei ein Stückchen Erde, um dem Rest Schwedens zu

Liguriens schönste Küste: die Cinque Terre

Die Cinque Terre an der Ligurischen Küste

Morgens ist die Welt in Portovenere noch in Ordnung. Die bunt bemalten, schmalen Häuser der ligurischen Schönheit, die zu Füßen des mit Olivenbäumen und Kiefern bedeckten Muzzarone liegt, dösen in der Sonne. Keine Menschenseele streift durch den Wachturm der alten Zitadelle, der wie ein Riese den mit Türmen und Bastionen befestigten Mauerring eng umschlungen hält. Und durch die schmalen Gassen

Madeira: Lorbeer, Levadas und ein Fußballgott

Das Bild zeigt die Küste von madeira

Christiano Ronaldo steht im Regen. Unaufhörlich prasseln dicke Regentropfen auf den portugiesischen Stürmerstar herab, rinnen erbarmungslos über Augen und den gegelten Haarkamm. Das miese Wetter passt so gar nicht zu der heroischen Pose des Fußballgottes, dessen übergroßes Ego sich nicht mit Durchschnittlichem zufriedengibt. Deshalb ist sein bronzenes Abbild in Madeiras Hauptstadt Funchal auch etwas größer als gewöhnlich ausgefallen. Er verstehe

Die Wohlfühl-Welt der Euganeischen Hügel

Paola, die resolute Italienerin, holt sich eine Absage nach der anderen. Die Physiotherapeutin mit dem modischen Kurzhaarschnitt wandert von Sonnenliege zu Sonnenliege, im Gepäck die nachmittägliche Wassergymnastik, die Gelenke schmiert und Muskeln stärkt. Doch die italienischen Signoras in knappen Bikinis, die deutschen Herren mit Bierbauch schlürfen lieber den obligatorischen Aperol Spritz statt sich im 36 Grad warmen Thermalwasser zu verausgaben.

Auf dem Götakanal durch Bullerbü

Historische Schiffe auf dem Götakanal

Es ist, als habe sich Stockholm für einen Reklamespot sein prächtigstes Kleid übergestreift. Die paar Schönwetterwolken, die wie Wattebäusche den strahlend blauen Himmel sprenkeln, spiegeln sich fotogen im Riddarfjärden, dem östlichsten Ausläufer des Mälaren-Sees. Nahtlos geht der in die Ostsee über, die sich heute von ihrer gutmütigen Seite zeigt. Vom Ufer grüßen noble Villen, PS-starke Jachten und bestens gelaunte Großstädter

Schwedenliebe: im Schärengarten vor Västervik

Schärengarten vor Västervik in Schweden

Das Robinsondasein beginnt mit viel Geschnatter. Wenn ich auch nur einen Augenblick die Hoffnung hatte, auf der Insel Hasselö im Schärengarten vor Västervik alleine zu sein, um den Ballast des Alltags, den Krach der Zivilisation hinter mir zu lassen, dann holt mich die fröhliche Weiberrunde schnell in die Gegenwart zurück. Die munter plappernden Ladies, allesamt nicht mehr ganz taufrisch, stürmen

Im vergänglichen Eis von Grönland

Qaqortoq,

Die Warnungen der Kollegen klingen mir noch in den Ohren. „Grönland, da ist es doch eiskalt und die halbe Zeit des Jahres dunkel“, entfuhr es dem eingefleischten Italienfan angesichts meiner Reisepläne. Grönland: Das klingt für die meisten Zeitgenossen eben nach Kälte und Eisbergen, nach dicken Jacken, roten Nasen und erfrorenen Ohren. Jedenfalls nicht nach Sonnenschein, T-Shirt-Wetter und massig Eiscreme. Mal

Island: Mit beiden Beinen auf zwei Kontinenten

Dorf auf Island

Island ist das womöglich schönste Ziel für Natur- und Abenteuermenschen in Europa. Mitten im Nordatlantik, wo die Kontinentalplatten von Amerika und Eurasien auseinanderdriften und man buchstäblich mit beiden Beinen auf zwei Kontinenten stehen kann, hat sich Mutter Natur richtig verausgabt. Auf dem Eiland, das mit seinen 103 000 Quadratkilometern so groß wie Bayern und Baden-Württemberg ist, gibt es atemberaubende Wasserfälle

Der noble Schotte auf Schienen

Eilean Donan Castle

Der „Royal Scotsman“ scheint dem victorianischen Zeitalter entsprungen. Mit seinen feudalen Waggons ist er einer der luxuriösesten Züge der Welt. Sein Reich: Schottlands Highland, die Lochs und Gleis.  Der Luxuszug fährt kreuz und quer durchs Land, von Edinburgh zur wilden Westküste. Unterwegs mit dem noblen Schotten „Mit dem königlichen Schotten reist man nur einmal im Leben“: Eddy, der schwerreiche Geschäftsmann

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