Bruder auf Achse

Am Baikal entlang: auf Tuchfühlung mit der Transsib

der Bahnhof von Irkutsk an der Transsib unweit des Baikalsees in Russland

Zwei Kontinente, sieben Zeitzonen und 9288 Kilometer. Der nüchterne Satz kann die Superlative dieser Zugstrecke zwischen Moskau und Wladiwostok nur bedingt beschreiben. Das Abenteuerliche einer Reise mit der Transsib lässt sich ohnehin nicht in Worte fassen. Ich schwanke immer ein wenig zwischen Begeisterung und Bedenken. Für einen alten Eisenbahnfan ist die Bahnreise durch das größte Land der Erde natürlich ein

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Dschungelparty am Amazonas: Boi Bumba in Parintins

Pappmascheefiguren vom Boi Bumba-Festival in Parintins am Amazonas, Brasilien.

Auf einen solch verrückten Namen muss ein geschäftstüchtiger Werbestratege auf der Suche nach neuen Ideen erst einmal kommen. Bumbá-meu-Boi – oder abgekürzt Boi Bumba – heißt sinngemäß „Steh auf mein Ochse“. Für Parintins – mit 110 000 Einwohnern und einer Fläche von knapp 6000 Quadratkilometer die zweitgrößte Stadt im brasilianischen Bundesstaat Amazonas – ist die so poetisch klingende Aufforderung jedenfalls

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Dörfliches Leben am Oberlauf des Amazonas

Indianer der Huitoto am Oberlauf des Amazonas

In Manaus haben wir noch nicht einmal die Hälfte unserer 3800 Kilometer langen Reise zwischen Bélem und Iquitos in Peru hinter uns. Am Oberlauf des Amazonas, dem Rio Solimões, gibt es bis zur kolumbianischen Grenze nur noch kleinere Orte – wie Jutai, zu denen ich euch mit diesem Beitrag entführen will. Und natürlich will ich auch von der Natur des

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Manaus – die Dschungelmetropole am Amazonas

Bootshafen in Manaus

Die Reise auf dem Amazonas geht weiter. In Bélem, dem Tor zu Amazonien, sind wir zu der zweiwöchigen Schiffstour gestartet, die uns durch die Breves-Känäle zur Karibik Amazons führte. So wunderschön die Sandstrände von Alter do Chão auch sind – jetzt zieht es uns zum „Paris am Amazonas“, Manaus. Filmreife Kulisse Manaus: Schon das Wort beschwört Bilder herauf, unvergessliche Filmbilder. Vor meinem geistigen

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Karibikfeeling mitten in Amazonien

Manche Ecken der Erde wecken Sehnsüchte, wenn ihr Name fällt. Der Amazonas, der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde, ist für mich zweifelsohne einer dieser Sehnsuchtsorte. Es ist nicht nur seine pure Größe, die mich fasziniert, seine ungeheure Länge quer durch den südamerikanischen Kontinent. Es ist seine Bedeutung für Amazonien, diese grüne Lunge unseres Planeten. Auf ihm zu reisen, vom

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Unter Geiern im brasilianischen Belém

Das Bild zeigt den Hafen der brasilianischen Stadt belém im Amazonasdelta

Einmal den größten Fluss dieser Erde befahren und in den undurchdringlichen Regenwald am Amazonas eintauchen: Wer sich auf eine solche Reise begibt, betritt wirklich Neuland. Es ist nicht allein die Entfernung von 3800 Kilometern, die zwischen dem brasilianischen Belém und der Urwaldmetropole Iquitos auf peruanischem Boden liegt. Es ist der Mythos dieses Strom, der all unsere Vorstellungen einer Flussreise auf

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Meerestraum in blau-weiß: die SeaDream

die Seadream vor der Insel St. Barths in der Karibik

Ich liebe Kreuzfahrten. Wenn ich die feste Scholle verlasse und nur noch der endlose Spiegel des Meeres vor einem liegt. Wenn sich Landschaften mit jedem Tag Fahrt dramatisch verändern und ich mit Muße dem Ziel meiner Reise entgegenstrebe. Wenn mich das Rauschen des Meeres in den Schlaf wiegt, ein funkelnder Sternenhimmel das Tiefschwarz der Nacht erhellt und Delfine zum treuen

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Transatlantik: Wehmütiger Abschied in Halifax

Die Mein Schiff 6 im Hafen von Sydney, Nova Scotia

Mythos Transatlantik: Mit jeder Seemeile rückt das Ziel der Transatlantiküberquerung, Bayonne unweit von New York näher. Doch zunächst legt die „Mein Schiff 6“ in Prince Edward Island und Nova Scotia an, Provinzen, die ein reiches europäisches Erbe haben. Und natürlich erkläre ich im letzten Teil meines Schiffs-Tagebuches, warum für uns in Halifax die Reise zu Ende war. Doch zunächst werfen

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Transatlantik: Wohltat für die Seele

Cape Spear in Nova Scotia, Kanada

Mythos Transatlantik: Über 600 Seemeilen hat die „Mein Schiff 6“ hinter sich, auf ihrem Weg von Hamburg nach Bayonne in der Nähe von New York. Nach Le Havre beginnt das eigentliche Abenteuer Transatlantik. Fast 2200 Seemeilen sind es bis nach St. John´s im kanadischen Neufundland. Wie gut Seetage der Seele tun und wie schön es ist, nach vier Tagen wieder

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Transatlantik: Aufbruch zu neuen Ufern

Mythos Transatlantik: Auf der Route der Auswanderer sind heute Kreuzfahrtschiffe unterwegs.

Mythos Transatlantik: 4200 Seemeilen liegen zwischen Hamburg und Bayonne unweit von New York, zwischen dem alten und dem neuen Kontinent. Mit dem Flugzeug würde der Trip von der Elbe an den Hudson nicht viel länger als eine Handvoll Stunden dauern, mit der „Mein Schiff 6“ werden wir alles in allem zwei Wochen unterwegs sein – wegen der Abstecher nach Belgien,

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