Bruder auf Achse

Tidal Bore Rafting: heißer Ritt in der Bay of Fundy

Küstenort Lunenburg in Nova Scotia, Kanada.

„Canada’s Ocean Playground“ – der Slogan auf den Autokennzeichen von Nova Scotia könnte nicht besser gewählt sein. Die mit 55 284 Quadratkilometern für kanadische Verhältnisse fast schon winzige Provinz wird von allen Seiten von Wasser umspült: vom Atlantischen Ozean, der Bay of Fundy, der Northumberland Strait und dem St. Lawrence Golf. Dennoch ist Nova Scotia keine Insel. Neuschottland hängt quasi

Dschungelparty am Amazonas: Boi Bumba in Parintins

Pappmascheefiguren vom Boi Bumba-Festival in Parintins am Amazonas, Brasilien.

Auf einen solch verrückten Namen muss ein geschäftstüchtiger Werbestratege auf der Suche nach neuen Ideen erst einmal kommen. Bumbá-meu-Boi – oder abgekürzt Boi Bumba – heißt sinngemäß „Steh auf mein Ochse“. Für Parintins – mit 110 000 Einwohnern und einer Fläche von knapp 6000 Quadratkilometer die zweitgrößte Stadt im brasilianischen Bundesstaat Amazonas – ist die so poetisch klingende Aufforderung jedenfalls

Manaus – die Dschungelmetropole am Amazonas

Bootshafen in Manaus

Die Reise auf dem Amazonas geht weiter. In Bélem, dem Tor zu Amazonien, sind wir zu der zweiwöchigen Schiffstour gestartet, die uns durch die Breves-Känäle zur Karibik Amazons führte. So wunderschön die Sandstrände von Alter do Chão auch sind – jetzt zieht es uns zum „Paris am Amazonas“, Manaus. Filmreife Kulisse Manaus: Schon das Wort beschwört Bilder herauf, unvergessliche Filmbilder. Vor meinem geistigen

Karibikfeeling mitten in Amazonien

Manche Ecken der Erde wecken Sehnsüchte, wenn ihr Name fällt. Der Amazonas, der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde, ist für mich zweifelsohne einer dieser Sehnsuchtsorte. Es ist nicht nur seine pure Größe, die mich fasziniert, seine ungeheure Länge quer durch den südamerikanischen Kontinent. Es ist seine Bedeutung für Amazonien, diese grüne Lunge unseres Planeten. Auf ihm zu reisen, vom

Unter Geiern im brasilianischen Belém

Das Bild zeigt den Hafen der brasilianischen Stadt belém im Amazonasdelta

Einmal den größten Fluss dieser Erde befahren und in den undurchdringlichen Regenwald am Amazonas eintauchen: Wer sich auf eine solche Reise begibt, betritt wirklich Neuland. Es ist nicht allein die Entfernung von 3800 Kilometern, die zwischen dem brasilianischen Belém und der Urwaldmetropole Iquitos auf peruanischem Boden liegt. Es ist der Mythos dieses Strom, der all unsere Vorstellungen einer Flussreise auf

Mit dem Tren a las Nubes zu den Wolken

Der Tren a las Nubes in Argentinien

Der Tren a las Nubes, einst gebaut für den Güterverkehr zwischen Argentinien und Chile, hat längst seine Bedeutung als Transportweg verloren. Doch für Eisenbahnfans ist die Zugstrecke hinauf zu den Bergriesen der Alpen ein Traum. Nach mehreren Entgleisungen verkehrt der „Zug in die Wolken“ aktuell allerdings nur noch zwischen San Antonio de los Cobres (3774 Meter) und dem Polvorilla-Viadukt. Doch

Die bunten Barrios von Buenos Aires

La Boca in Buenos Aires

Wer nach Argentinien reist, will meist in den Süden des Landes. Dabei ist die Hauptstadt Buenos Aires  allein schon eine Reise wert – auch wenn dies ziemlich abgedroschen klingt. Bei den Porteños, wie die Einwohner heißen, muss alles eine Nummer größer sein – die überbreiten Straßen, die protzigen Paläste im Zuckerbäckerstil, die Leidenschaft für den Volkssport Fußball. Hier laufen alle Fäden

Wildnis im Wrangell-St.Elias

Der Wrangell-St. Elias Nationalpark in Alaska

Das soll ein Flughafen sein? Treffen um 8.30 Uhr am Chitina Airport, hatte es lapidar im Ausflugsvoucher geheißen. Und weil Alaska riesig, aber ziemlich leer an Straßen ist, schien das Auffinden auch kein allzu großes Unterfangen zu sein. War es auch nicht: von der Tatsache mal abgesehen, dass Chitina Airport rein äußerlich kaum Ähnlichkeiten mit einem richtigen Flughafen hat. Ein

Transatlantik: Wehmütiger Abschied in Halifax

Die Mein Schiff 6 im Hafen von Sydney, Nova Scotia

Mythos Transatlantik: Mit jeder Seemeile rückt das Ziel der Transatlantiküberquerung, Bayonne unweit von New York näher. Doch zunächst legt die „Mein Schiff 6“ in Prince Edward Island und Nova Scotia an, Provinzen, die ein reiches europäisches Erbe haben. Und natürlich erkläre ich im letzten Teil meines Schiffs-Tagebuches, warum für uns in Halifax die Reise zu Ende war. Doch zunächst werfen

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