Die schönste Stadt am Vierwaldstättersee: Luzern,
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Luzern: die besten Insidertipps für die Stadt am Vierwaldstättersee

Grüezi Lozärn: Wer Zürich für die schönste Stadt der Schweiz hält, vielleicht noch das mondäne Genf im Hinterkopf hat, der hat Luzern nicht gesehen. Ich war schon etliche Male dort und bin immer wieder verzückt von diesem Bilderbuchstädtchen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob du im Frühjahr, im Sommer oder im Winter kommst. Luzern, Hauptstadt des gleichnamigen Kantons und mit 81. 000 Einwohnern klein genug, um es bequem zu Fuß zu entdecken, ist zu jeder Jahreszeit wunderschön.

Warum, lässt sich leicht erklären. Zum einen ist es die Lage am Vierwaldstättersee, wo eine Flotte von Schaufelraddampfern verkehrt. Zum anderen ist es die Nähe zu den Bergen Pilatus und Rigi, der Königin der Berge. Vor allem aber punktet Luzern mit seiner Altstadt, wo farbenfrohe Fresken Geschichten erzählen.

Häuserzeile an der Reuss in Luzern
Luzern: der ideale Städtetrip in der Schweiz und Ausgangpunkt für viele Touren auf dem See und in die Berge.

Die Legende von Lucaria

Einem Engel soll Lucaria, die Erleuchtete, ihren Namen verdanken. Einer Legende zufolge hat der Götterbote den Menschen in dunkler Nacht den Platz für eine Kapelle gezeigt. Kirchen gibt es in Luzern genügend, Lichter noch mehr, vor allem abends, wenn sich der Schein der beleuchteten Fassaden in der Reuss spiegelt.

Der Fluss teilt Luzern in zwei Hälften und ist die perfekte Promenade. An ihm lässt es sich wunderbar entlangschlendern, was Schriftsteller, Komponisten und Sportgrößen getan haben. Mark Twain startete von hier aus zu seiner Eroberung der Rigi. Richard Wagner zog sich zum Komponieren in den feudalen „Schweizerhof“ zurück und Leo Tolstoi, noch nicht der berühmte Autor, dem wir „Krieg und Frieden“ verdanken, war so hingerissen von dem Ensemble aus Stadt, See und Bergpanorama, dass er begeistert notierte:

Wenn Sie in Ihr Zimmer hinaufkommen und das auf den See gehende Fenster öffnen, werden Sie von der Schönheit dieses Wassers, der Berge und des Himmels buchstäblich geblendet und erschüttert…

Das Wahrzeichen von Luzern: die Kapellbrücke, die nach einem Brand wiederaufgebaut wurde.
Das Wahrzeichen von Luzern: die Kapellbrücke, die nach einem Brand wiederaufgebaut wurde.

Insidertipp Nr.1: über Luzerns Wahrzeichen schlendern

Luzerns Wahrzeichen ist bereits beim Verlassen des Hauptbahnhofs zu sehen: die Kapellbrücke aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, unter der die Reuss dahin rauscht. Den Abschluss bildet der achteckige Wasserturm, der früher als Archiv, Gefängnis, Verhör- und Folterraum sowie Tresor des Luzerner Stadtschatzes genutzt wurde. Früher sperrte man nicht nur Todgeweihte ins Verlies, sondern gelegentlich auch zerstrittene Ehepaare.

Im 17. Jahrhundert wurde die Kapellbrücke, sicherlich eines der meistfotografierten Motive der Schweiz, zu einer öffentlichen Bildergalerie. Die ursprünglich 158 Bilder erzählen von der Geschichte der Schweiz, des alten Luzerns und der Stadtheiligen.

Am 18. August 1993 brannte die Kapellbrücke fast komplett nieder- ein Schock für die gesamte Eidgenossenschaft. Die meisten Bilder wurden zerstört, einige blieben unversehrt. In einer Rekordzeit von acht Monaten wurde die Brücke samt Bilderzyklus restauriert.

Jesuitenkirche in Luzern, Schweiz
Die Jesuitenkirche war die erste Barockkirche der Schweiz.

Insidertipp Nr.2: die Zwiebeltürme der Jesuitenkirche bestaunen

Man kann es sich nur schwer vorstellen. 200 Jahre lang musste die Jesuitenkirche, die erste Barockkirche der Schweiz, ohne ihre charakteristischen Zwiebeltürme auskommen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts, 200 Jahre nach der Fertigstellung der Kirche, beschloss man, Versäumtes zu beheben: mit Hilfe einer Tombola. Das Los kostete einen Franken, was zur damaligen Zeit viel Geld war. Doch es fanden sich genügend Geldgeber, so dass die Türme gebaut werden konnten.

Der an die Kirche anschließende Rittersche Palast mit seiner Fassade aus Sandsteinquadern ist einer der ältesten Renaissancebauten nördlich der Alpen. In diesem Palast unterrichteten früher die Jesuiten; heute erfreuen sich Kantonsbeamte an dem italienisch anmutenden Innenhof, der werktags auch besucht werden kann.

Blick auf ein Wasserwehr in Luzern, Schweiz
Der Wasserstand des Vierwaldstättersee wird mit Wehren reguliert.

Insidertipp Nr.3: die Technik des Nadelwehrs erleben

Das Nadelwehr wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und ist ein technisches Wunderwerk. Mit den Holzbohlen wird der Wasserstand im Vierwaldstättersee reguliert. Herrscht Hochwasser werden die vorderen Nadeln per Hand aus dem Wasser gezogen; bei Tiefstand werden die Nadeln, die drei Meter lang und 30 Kilo schwer sind, manuell im Wasser verankert. Dank des bauhistorischen Denkmals wird der Seeabfluss bei hohem Wasserstand um ein Drittel auf rund 430 Kubikmeter pro Sekunde erhöht.

Insidertipp Nr. 4: die Museggmauer erklimmen

Sie ist die Krone Luzern und Sinnbild für die Wehrhaftigkeit der Stadt: die Museggmauer. Mit ihrem Bau wurde um 1370 begonnen, 70 Jahre später war die Stadtbefestigung dank der Fronarbeit der Bürger fertig. Mit ihren neun Türmen prägte sie das Stadtbild über Jahrhunderte.

138 Stufen führen zum Männliturm hoch, dem einzigen Turm mit einem offenen Dach. In der wärmeren Jahreszeit kann er wie etliche seiner Kollegen bestiegen werden. Als Lohn für die Anstrengung gibt es den schönsten Blick auf Luzern, den Vierwaldstättersee und den Pilatus.

Die Uhr am Zyttum ist übrigens der älteste Zeitmesser Luzerns und hat das „Erstschlagrecht“: Sie schlägt zur vollen Stunde immer eine Minute vor allen andern öffentlichen Uhren Luzerns.


Von April bis November kann man einen Spaziergang über die Museggmauer machen und die verschiedenen Türme entdecken.


Insidertipp Nr. 5: die Fresken am Weinmarkt bewundern

So malerisch sich der Weinmarkt heute präsentiert: Im Mittelalter war er vor allem eine Herausforderung für empfindliche Nasen. Wie der Name schon sagt: Auf diesem Platz, wo die Luzerner 1332 den eidgenössischen Bund mit Uri, Schwyz und Unterwalden beschworen haben, verkauften Händler Rebensaft aus dem Elsass, Italien und der Umgebung. Doch auch Fischer fanden hier Abnehmer für ihren Fang. Zudem gab es eine Metzgerei, eine Gerberei  und einen Schuhmacher. Mit dem Abbruch der zweigeschossigen, hölzernen Markthalle für den Verkauf von Fleisch, Brot und Leder 1841 nahm der Platz seine heutige Form an.

Das Highlight sind die prächtigen Fresken an den stattlichen Häusern. Sie wirken wie Bilderbücher, die dem Betrachter die Welt erklären. Im Spätmittelalter war der Platz eine Art Open-Air-Theater, beispielsweise für die Osterspiele, die hier zwischen 1453 und 1616 aufgeführt wurden.

Zur Erinnerung malte Eduard Renggli im Jahre 1928 ein großes Wandgemälde auf die Fassade des Hauses mit der Nummer 20. Es zeigt eine Szene aus dem Neuen Testament, die „Hochzeit zu Kanaa“. Wenn die Damen leicht männliche Gesichtszüge haben, nicht wundern: Theaterspiel galt damals für das holde Geschlecht als unschicklich, weshalb sämtliche Rollen mit Männern besetzt wurden.

Der Brunnen in der Mitte, an dem Bildhauer Konrad Lux zehn Jahre lang gearbeitet hat, gilt als schönster der Stadt. Über 200 Brunnen nennt Luzern sein Eigen; das Wasser kommt vom Pilatus und ist so sauber, dass man an jedem Brunnen gedankenlos frisches Wasser genießen kann.

Luzern: Blick auf die Häuserfront an der Reuss.
Blick auf die Häuserfront an der Reuss. Das Haus mit den beiden Fahnen ist das Rathaus.

Insidertipp Nr. 6: zum Rathaus am Kornmarkt aufblicken

Das Rathaus am Kornmarkt ist ein ziemlich ungewöhnlicher Bau. Die Gebäudefront hin zur Reuss erinnert an einen Mailänder Palazzo im Stil der Renaissance, das Dach an ein Bauernhaus. Schon im 14. Jahrhundert gab es an dieser Stelle ein öffentliches Kaufhaus, das auch als Kornhaus genutzt wurde.

Zwei Jahrhunderte später ging ein italienischer Architekt ans Werk. Im ersten Obergeschoss befindet sich der Parlamentssaal mit zwei monumentalen Gemälden und einer prachtvollen Kassettendecke. Neben dem Rathaus thront der Rathausturm, der in seiner 500-jährigen Geschichte dreimal erhöht wurde. Das kannst du an den unterschiedlichen Stein ablesen.

Insidertipp Nr. 7: mit Löwen brüllen

Im 19. Jahrhundert war das Löwendenkmal das meistgeliebte und meistbesuchte Denkmal der Schweiz. Auch heute noch pilgern unzählige Menschen zu dem weltberühmten Löwen, dessen Geschichte mindestens so bewegend ist wie das majestätische Tier. Das Denkmal symbolisiert den sprichwörtlichen Löwenmut der Schweizer Gardisten, die am 10. August 1792 beim berühmten Sturm auf die Tuilerien bei Paris ihr Leben ließen. Mehrere hundert Schweizer Söldner im Dienst des französischen Königs verloren damals ihr Leben.

Ein Offizier war auf Heimaturlaub. Der Tod seiner Waffenkameraden schmerzte den Schweizer so sehr, dass er Jahre später den Bau des Denkmals initiierte. Schweizer im In- und Ausland, aber auch europäische Herrscherhäuser steuerten einen Obolus bei. Ein Däne entwarf das Denkmal. 1821 war der Sandsteinlöwe fertig, aus dessen Rücken ein Speer ragt. Was sagte der Schriftsteller Mark Twain über das Luzerner Löwendenkmal?

Dieses ist das traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt.

das Kunst und Kongresszentrum von Luzern
Architektonische Avantgarde: das Kunst und Kongresszentrum von Luzern.     Foto: Byrddha

Insidertipp Nr. 8: in Kunst schwelgen

Das Kultur-und Kongresszentrum Luzern, kurz KKL, ist architektonische Avantgarde, entworfen von dem französischen Architekten Jean Nouvelle. Ursprünglich plante Nouvelle dem Bau die Form eines Dampfschiffes mitten im See zu geben, doch die Stadt winkte ab. Seine Reaktion: Wenn ich nicht im Wasser bauen darf, hole ich das Wasser ins Gebäude.

Resultat sind zwei lange Wasserkanäle, die sich durch das Gebäude schlängeln. Beim Eröffnungskonzert im Jahr 1998 fiel die Schwiegermutter des Architekten in einen der beiden Kanäle – man hatte leider das Geländer vergessen. Weshalb die Leitung des Hauses lange Zeit trockene Kleider in verschiedenen Größen vorhielt.

Das imposante Dach hat eine Fläche von 12.000 Quadratmetern. In der Mitte drei Meter dick, an den Rändern nur wenige Zentimeter breit, wird es von den Luzernern auch der eiserne Flügel genannt, weil er sich bei hohen Windgeschwindigkeiten einige Zentimeter nach oben und unten bewegt. Auf den 2.000 Aluminiumplatten spiegelt sich das Wasser des Vierwaldstättersees. Der große Konzertsaal gilt aufgrund seiner Akustik als einer der besten der Welt. Festivals wie das Lucerne oder das Blue Balls Festival haben Luzerns Ruf als Musikstadt begründet.

Schaufelraddampfer in Luzern
Dieser Schaufelrraddampfer liegt für immer vor Anker. Er wird als Restaurant genutzt.

Insidertipp Nr. 9: auf dem See schippern

Sie heißen „Gallia“, „Schiller“, “ Unterwalden“ oder „Uri“ – die nostalgisch anmutenden Dampfschiffe, die auf dem Vierwaldstättersee verkehren. Fünf Raddampfer gehören der Gesellschaft, hinzu kommen 15 Motorschiffe, darunter die schnittige „Diamant“ mit Unterwassersicht im Nautilus-Raum sowie den beiden Salons, überdacht mit einer Glaskuppel.

Zweieinhalb Stunden dauert die kleine Seenrundfahrt, fünfeinhalb Stunden die Fahrt nach Flüelen und zurück. Es können auch einzelne Strecken mit dem Boot zurückgelegt werden. Regelmäßig gibt es kulinarische Touren, etwa das Brunchschiff, das Fondue- und Raclette-Erlebnis sowie das Krimidinner.


Mein Tipp: die Königliche Rigi-Rundreise. Mit dem Schiff geht es von Luzern nach Vitznau. Von dort mit der Rigibahn bis zur Station Kulm. Zurück kannst du von der Station Kaltbad mit der Luftseilbahn nach Weggis fahren. Das Schiff bringt dich zurück nach Luzern. Die Kosten dieses Tagesausflugs liegen bei rund 120 Schweizer Franken.


Insidertipp Nr. 11: Spezialitäten kosten

Jede Region hat ihre kulinarischen Spezialitäten, und das ist auch in Luzern nicht anders. Nur, dass die deftigen und süßen Gaumenschmeichler unaussprechliche Namen haben. Die Äplermagronen, die in etlichen Restaurants aufgetischt werden, werden selbst Nordlichter nicht überfordern. Eine ordentliche Portion Makkaroni, geröstete Zwiebel und Käse, in Luzern gerne mit Rahmkäse und Apfelmus verfeinert. Meist mischen sich noch Kartoffel unter die Teigwaren.

Mehr Einfallsreichtum braucht der Fremde bei folgenden Gerichten: Bireweggli, Chatzestreckerli und Chügelipastetli. Letzteres ist die Schweizer Abwandlung der Königinpastete mit Kalbfleisch und Pilzen.

Die beiden Erstgenannten sind eher was für Süßschnäbel. Die Chatzestreckerli sind ein feines Florentinergebäck mit Aprikot-Geschmack. Die Bireweggli werden aus Hefe- oder Mürbeteig hergestellt und enthalten eine Füllung aus Nüssen, Birnen und fruchtigen Sultaninen.


Mein Tipp: Die Original Luzerner Chügelipastetli sind der Klassiker im historischen Hotel „Rebstock“ am Fuß der Hofkirche. Das Haus hat verschiedene Restaurants und eine große Terrasse. Die „Pastetli“ kosten umgerechnet 35 Euro.

Die beste Adresse für Bireweggli und Chatzestreckerli ist die Conditorei Bachmann. Es gibt mehrere Filialen beispielsweise im Bahnhof sowie am Schwanenplatz. Beide Spezialitäten gibt es auch als hübsch verpacktes Mitbringsel.


Verkehrshaus in Luzern, Schweiz
Das Verkehrshaus ist ein Muss während deines Luzern-Besuchs. Alt und Jung haben ihre Freude an den vielen Mitmachstationen.  Foto: Verkehrshaus

Insidertipp Nr. 10 im Verkehrshaus lernen

Das Verkehrshaus ist das meistbesuchte Museum der Schweiz. Hier gibt es alles zum Thema Mobilität – von der Schifffahrt, über die Luft- und Raumfahrt bis hin zu Seilbahnen. Zwei Swissair-Originalflugzeuge des Typs CV-990 «Coronado» und DC-3 weisen beispielsweise den Weg zur Luftfahrt-Halle, wo es historische Flugzeuge, Helikopter und spektakuläre Flugapparate sowie zahlreiche Originalgegenstände, Modelle und Dioramen zu sehen gibt. Das Schöne am Museum: Es gibt unzählige Mitmachstationen.

Was der Eintritt kostet. erfährst du hier.

Insidertipp Nr. 10: auf den Pilatus schweben

Luzerns Hausberg Pilatus ist eines der beliebtesten Ausflugsziele am Vierwaldstättersee. 2.128 Meter misst der Gipfel in Stadtnähe, der bequem mit der Panorama-Gondel oder der steilsten Zahnradbahn der Welt zu erreichen ist. Die meistert Steigungen von bis zu 48 Prozent und bringt Passagiere in einer halben Stunde in den Himmel. Doch auch zahlreiche Wanderwege führen hinauf; einige eignen sich sogar für Mountainbike-Touren. Zur Belohnung gibt es einen atemberaubenden Blick auf den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge.

Wer den Berg nicht nur zu Fuß erkunden möchte, kann ihn bei der sogenannten „Goldenen Rundfahrt“ umrunden – und zwar mit dem Schiff, einer Zahnrad-, Luftseil- und Gondelbahn.

Produkte von Max Chocolatier in Luzern
Die handgemachten Schokoladen-Kreationen von Max Chocolatier gibt es bei einer Degustation zu verkosten.

Insidertipp Nr. 13: in Schokolade baden

Etwas Süßes braucht der Mensch, und wenn es so lecker daherkommt, wie die handgemachten Schokoladen-Kreationen von Max Chocolatier, darf es ruhig etwas mehr sein.

Es war Patrik König, im Hauptberuf Banker und Uhrenhändler, der den Grundstein für die Manufaktur legte. Als die Buchhandlung neben seinem Uhrenladen ihre Türen für immer schloss, ging er daran, seinen Traum Realität werden zu lassen.

Kakao aus Lateinamerika, Vanille aus Tahiti, Mandeln aus Kalifornien, Haselnüsse aus dem Piemont, Milch aus dem Kanton Uri, Honig vom blumenreichen Ufer des Vierwaldstättersees sind die wichtigen Rohstoffe der Schokoladenfabrik, die jedes Jahr neue Kreationen ins Geschäft bringt – wie Pralinen mit Kirschen-Ingwer-Aroma.


Unbedingt probieren: das Family Chocolate Tasting, bei dem du alles erfährst, was du schon immer über Schokolade wissen wolltest. Zudem kannst du sechs handgemachte Köstlichkeiten probieren. Kosten 55 Schweizer Franken.


der Schweizerhof in Luzern
Im „Schweizerhof“ haben schon viele prominente Gäste genächtigt.

Insidertipp Nr. 14: mit Stars schlafen

175 Jahr hat der „Schweizerhof“ auf dem Buckel, eine noble Fünfsterneherberge direkt an der Uferpromenade, nur wenige Fußminuten von Altstadt und Casino entfernt. Hier hat alles übernachtet, was Rang und Namen hat: der deutsche Kaiser Wilhelm II., Schriftsteller Leo Tolstoi, Komponist Richard Wagner, Rennfahrer Louis Hamilton.

Die Liste der prominenten Gäste in dem Hotel ist so lang, dass das privat geführte Haus jedes seiner über 100 Zimmer einem berühmten Gast gewidmet hat. Wer beispielsweise in Zimmer Nr. 007 nächtigt, wandelt auf den Spuren von Richard Wagner.

Zugegeben! Es gibt preiswertere Herbergen in Luzern, doch nirgendwo trifft man auf so viele bekannte Namen wie im „Schweizerhof“, der mit unzähligen Jugendstilelementen glänzt. Wer an der Bar mit ihrem ausgeklügelten Lichtkonzept einen Bourbon kippt, fühlt sich wie die Rauschebärte von ZZ Top, die ebenfalls im Schweizerhof abgestiegen sind – und sich tagsüber mit dem Touri-Bähnli durch Luzern kutschieren ließen.
Die Preise für das Doppelzimmer beginnen bei 259 Schweizer Franken.

Die Bergstation der Rigibahn unweit von Luzern

Die Bergstation der Rigibahn unweit von Luzern
Mit der Bahn geht es bequem auf die Rigi. Die Aussicht auf den Vierwaldstättersee ist überwältigend.

Insidertipp Nr. 15: der Königin einen Besuch abstatten

Die Bezeichnung „Königin der Berge“ für das knapp 1.800 Meter hohe Bergmassiv der Rigi, das wie eine Insel zwischen Vierwaldstätter-, Lauerzer-und Zugersee liegt, hat durchaus ihre Berechtigung. Als Albrecht von Bonstetten, Dekan des Klosters Einsiedeln, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts die erste Karte der Schweiz zeichnete, stellte er den Kraftort in den Mittelpunkt und garnierte Uri, Schwyz, Unterwalden und etliche Städte elegant darum.

Was die Aussichtsterrasse so einmalig macht: Nicht weniger als 150 Berge lassen sich von ganz oben überblicken; fast jeder Schweizer Himmelsstürmer von Rang und Namen ist mit von der Partie – Eiger, Mönch und Jungfrau, Schilthorn, Titlis und Pilatus, selbst der Säntis.

Früher mussten Rigi-Besucher den Bergklotz aus eigener Kraft erklimmen, oder sie ließen sich per Pferd, Sänfte oder gar huckepack hinauftragen. Heute geht es natürlich einfacher – mit der Luftseilbahn Weggis-Rigi sowie mit den Zahnradbahnen Vitznau-Rigi und Arth-Goldau-Rigi.
Hier geht es zu den Preisen der Rigibahnen.

 

Das waren meine besten Tipps für deinen Aufenthalt in Luzern. Drei, vier Tage sollten es schon sein, vor allem wenn du deinen Aufenthalt am Vierwaldstättersee mit einer Bootstour und einem Bergabenteuer komplementieren möchtest. Hast du weitere Tipps, die deiner Meinung nach unbedingt in den Artikel gehören? Dann hinterlasse mir einen Kommentar. Ich freue mich über viele weitere Anregungen. 

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