Bruder auf Achse

Transatlantik: Aufbruch zu neuen Ufern

Mythos Transatlantik: Auf der Route der Auswanderer sind heute Kreuzfahrtschiffe unterwegs.

Mythos Transatlantik: 4200 Seemeilen liegen zwischen Hamburg und Bayonne unweit von New York, zwischen dem alten und dem neuen Kontinent. Mit dem Flugzeug würde der Trip von der Elbe an den Hudson nicht viel länger als eine Handvoll Stunden dauern, mit der „Mein Schiff 6“ werden wir alles in allem zwei Wochen unterwegs sein – wegen der Abstecher nach Belgien,

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Katmai: Paradies für Bären

See in Alaska mit Wasserflugzeug

Einen perfekteren Ort, um Bären in freier Natur zu beobachten, gibt es nicht: An den Brooks Falls im US-Nationalpark Katmai stellen sich während der Lachssaison nicht nur einige wenige Tiere ein, sondern ganze Rudel: massige Einzelgänger, aber auch Mütter mit ihren Jungtieren, die das Jagen lernen müssen. Gut 2000 Braunbären soll es in dieser Ecke Alaskas geben, und weil die

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Ins Herz des Inkareiches

Blick auf die peruanische Ruinenstadt Machu Picchu

Miguel, der junge Peruaner, hatte mich ja gewarnt: „Cusco ist atemberaubend, raubt manchem Europäer aber auch buchstäblich den Atem“, hatte mir der Indio schon kurz nach der Landung in der Andenmetropole eingebläut. In wenigen Stunden von der Hauptstadt Lima – rund 160 Meter über dem Meeresspiegel – ins Herz des Inkareiches auf 3399 Meter: Da macht selbst so mancher trainierte

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Madeira: Lorbeer, Levadas und ein Fußballgott

Das Bild zeigt die Küste von madeira

Christiano Ronaldo steht im Regen. Unaufhörlich prasseln dicke Regentropfen auf den portugiesischen Stürmerstar herab, rinnen erbarmungslos über Augen und den gegelten Haarkamm. Das miese Wetter passt so gar nicht zu der heroischen Pose des Fußballgottes, dessen übergroßes Ego sich nicht mit Durchschnittlichem zufriedengibt. Deshalb ist sein bronzenes Abbild in Madeiras Hauptstadt Funchal auch etwas größer als gewöhnlich ausgefallen. Er verstehe

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Die Wohlfühl-Welt der Euganeischen Hügel

Paola, die resolute Italienerin, holt sich eine Absage nach der anderen. Die Physiotherapeutin mit dem modischen Kurzhaarschnitt wandert von Sonnenliege zu Sonnenliege, im Gepäck die nachmittägliche Wassergymnastik, die Gelenke schmiert und Muskeln stärkt. Doch die italienischen Signoras in knappen Bikinis, die deutschen Herren mit Bierbauch schlürfen lieber den obligatorischen Aperol Spritz statt sich im 36 Grad warmen Thermalwasser zu verausgaben.

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AIDAPerla: Zuwachs für die Kussmundflotte

Boris Beckers Arbeitsplatz ist deutlich größer als der geheiligte Rasen von Wimbledon. Stolze 300 Meter misst seine Werkstätte, und in der Breite bringt sie es locker auf 37 Meter. Was der 36-Jährige mit seinem berühmten Tennis spielenden Namensvetter aus Leimen gemein hat? Ehrgeiz, Willensstärke und Siegermentalität. Der Mann aus dem Ruhrpott, der mit seinem dunklen Rauschebart an einen richtigen Seebären

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Auf dem Götakanal durch Bullerbü

Historische Schiffe auf dem Götakanal

Es ist, als habe sich Stockholm für einen Reklamespot sein prächtigstes Kleid übergestreift. Die paar Schönwetterwolken, die wie Wattebäusche den strahlend blauen Himmel sprenkeln, spiegeln sich fotogen im Riddarfjärden, dem östlichsten Ausläufer des Mälaren-Sees. Nahtlos geht der in die Ostsee über, die sich heute von ihrer gutmütigen Seite zeigt. Vom Ufer grüßen noble Villen, PS-starke Jachten und bestens gelaunte Großstädter

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Schwedenliebe: im Schärengarten vor Västervik

Schärengarten vor Västervik in Schweden

Das Robinsondasein beginnt mit viel Geschnatter. Wenn ich auch nur einen Augenblick die Hoffnung hatte, auf der Insel Hasselö im Schärengarten vor Västervik alleine zu sein, um den Ballast des Alltags, den Krach der Zivilisation hinter mir zu lassen, dann holt mich die fröhliche Weiberrunde schnell in die Gegenwart zurück. Die munter plappernden Ladies, allesamt nicht mehr ganz taufrisch, stürmen

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Chiles wilder Süden: Leinwand für Träumer

Das Bild zeigt eine Landschaft im Süden Chiles.

Menschenfeindlich ist nicht der richtige Ausdruck für diese steinerne Einöde am vermeintlichen Ende der Welt. Der Homo sapiens, dieses verletzliche Wesen aus Haut und Knochen gehört hier nicht hin, erscheint schlicht und einfach deplatziert. Hier herrscht mit stiller, unumschränkter Macht die Natur. Regenschauer fegen erbarmungslos über den unheilvoll aufragenden nackten Fels; Sekunden später mutiert er zu einem alles Nieselschleier, mit

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Galapagos: In der Werkstatt der Evolution

Landleguan auf Galapagos

Der Bursche grinst mich doch glatt unverschämt an. Seine bernsteinfarbenen Augen gleichen schmalen Schlitzen, sein Schuppenkorsett schimmert seidig-glänzend im Licht der tief stehenden Nachmittagssonne. Völlig entspannt liegt er da, den 80 Zentimeter langen Körper wohlig auf dem aufgeheizten, schwarzen Gestein ausgestreckt, den Kopf neugierig auf dieses seltsame Wesen auf zwei Beinen gerichtet. Das stellt sich gerade die Frage, ob der

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