• Der Wrangell-St. Elias Nationalpark in Alaska
    Allgemein,  Amerika,  USA

    Das Dach Alaskas: der gigantische Wrangell-St.Elias-Nationalpark

    Alaska ist ein Paradies für Natur- und Tierfans. Es gibt gleich acht Nationalparks, die zwei Drittel der Nationalparkfläche in den USA ausmachen. Sie vereinen alles, was die Faszination des US-Bundesstaates ausmacht: grandiose Natur, menschenleere Gebirgsketten, Orte von historischer und kultureller Bedeutung sowie einen Tierreichtum, wie er andernorts nicht mehr zu finden ist. Während zum Beispiel der Katmai-Nationalpark, ein Schlaraffenland der Bären, nur mit dem Wasserflugzeug zu erreichen ist, führen zum Denali sowie dem Wrangell-St. Elias Nationalpark  Straßen. Wobei es durchaus überlegenswert ist, zum Wrangell-St. Elias zu fliegen. Mit dem Flugzeug zum Wrangell-St.Elias Das soll ein Flughafen sein? Treffen um 8.30 Uhr am Chitina Airport, hatte es lapidar im Ausflugsvoucher geheißen.…

  • Die Gardens by the Bay in Singapur
    Allgemein

    Singapurs grüne Ikone: die „Gardens by the Bay“

    Umschlagsstarker Hafen, gesicherter Finanzplatz und friedliches Nebeneinander verschiedener Ethnien: Singapur, mit knapp sechs Millionen Einwohnern der kleinste Staat Südostasiens, ist ein prosperierender Moloch aus Glas, Stahl und Beton. Und ein überaus grüner obendrein, was die Touristen bereits beim Anflug auf den Changi Airport erkennen können. Schon vor Jahren hat die Löwenstadt beschlossen, eine der grünsten Städte der Erde zu werden. Die Gardens by the Bay als grünes Aushängeschild Mehr als 65.000 Quadratmeter Dächer und Fassaden sind bereits begrünt. Hotel-Neubauten wie das Parkroyal on Pickering erinnern mit ihrer geschwungenen Form an wogende balinesische Reisterrassen- samt Pools und Wasserfällen. In den Naturschutzgebieten gibt es Dschungel pur mit Schlangen, Krokodilen, Affen und skurrilen…

  • Schwedische Idylle: So einsam geht es an vielen schwedischen Seen zu, selbst in der Hauptsaison.
    Allgemein,  Reisen

    Urlaub in Coronazeiten: Ist Mallorca sicherer als Schweden?

    Ich bin sauer! Nicht etwa, weil ich beim Einkaufen Mundschutz tragen muss, was manche Zeitgenossen schon als einen Angriff auf ihre persönliche Freiheit betrachten. Auch nicht wegen des Umstands, dass es im Viersternehotel statt eines opulenten Frühstücksbuffets nur vorgefertigte Teller gibt (was sich unter der Klarsichtfolie verbirgt, schmeckt bestens und ist deutlich abwechslungsreicher als das, was unter der Woche am heimischen Küchentisch serviert wird). Mich nervt, dass in Corona-Zeiten ein picke-packe-voller Flieger, wo an Abstandsregeln nicht einmal im Traum zu denken ist, offenbar ungefährlicher ist als ein einsam gelegenes Ferienhaus in schwedischer Wildnis. Der Mallorca-Trip mit unvermeidlichem Körperkontakt am Strand endet anstandslos am Flughafen. Nach dem Urlaub in dem skandinavischen…

  • Weltkarte
    Allgemein,  Reisen

    Reisen verändert: im Denken und im praktischen Leben

    Reisen macht einen bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt.“-Gustave Flaubert Natürlich habe ich die Worte des französischen Schriftstellers nicht gekannt, als ich vor über 40 Jahren vom Reisevirus infiziert wurde. Dem aufmüpfigen Teenager, der Familienreisen überdrüssig war und dem Europa wie ein geöffnetes Buch erschien, wuchsen buchstäblich Flügel beim Gedanken, Frankreich, Spanien und den Rest der Welt zu erobern. Raus aus dem familiären Schutzkokon, aus der Enge des Dorfes, das etwas Spießiges, Miefiges an sich hatte – das fiel mir leicht, auch wenn die erste Reise ohne Aufsicht der Eltern keine zweihundert Kilometer weit weg führte: ins nahe Saarland. Nicht gerade der Inbegriff für fremde…

  • Bilder von bruder-auf-achse zur Blogparade im zweiten Halbjahr 2018
    Allgemein

    Fotoparade 2018: einmal blättern bitte!

    Schon wieder ein halbes Jahr vorbei? Ich kann es manchmal nicht glauben, wie verdammt schnell die Zeit vergeht. Eigentlich stecke ich in den Vorbereitungen für die nächste große Reise: Ende Januar geht es nach China, Japan und Südkorea – Länder, bei denen ich zumindest bei zweien gewisse Vorbehalte habe. Aber bevor ich ans Planen gehe, steht noch ein Beitrag an – für Michaels Fotoparade zum zweiten Halbjahr 2018. Der Mann hinter Erkunde die Welt bittet seine bloggenden Kollegen bereits zum achten Mal, ihre Fotoarchive zu öffnen. Dem komme ich gerne nach – mit dem letzten Blogbeitrag für 2018. Im zweiten Halbjahr hat sich für mich ein großer Lebenstraum erfüllt. Ich…

  • Bildcollage von Bruder auf Achse für die Fotoparade 2018 vom reiseblog entdecke die Welt
    Allgemein,  Reisen

    Fotoparade 2018: Vom Reiz des Reisens

    Der Mann ist mir sympathisch, weil er nicht nur ein Reisefanatiker ist, sondern wie ich aus Deutschlands schönster Ecke stammt: aus Baden. Michaels Fotoparade auf Erkunde die Welt zählt in fotobegeisterten Blogger-Kreisen ja schon zum halbjährlichen Ritual. Für mich ist die Teilnahme eine Premiere, und angesichts der vielen, ziemlich professionellen Fotos, die bisher eingereicht wurden, überkamen mich doch einige Zweifel. Schließlich zähle ich eher zu den „Knipsern“, verfüge weder über großartige Kameraausrüstung, noch über allzu viel Fachwissen. Letztendlich habe ich mich des alten olympischen Mottos „Dabei sein ist alles“ besonnen. Dass ich ziemlich spät dran bin – immerhin umfasst die Liste der Teilnehmer schon mehr als 100 Blogs -, hängt…

  • Hügellandschaft im Nationalpark der Cevennen in Frankreich
    Allgemein,  Europa,  Frankreich

    Eselei in den rauen Cevennen

    Passender könnte der Name nicht sein. Mistral heißt das ziemlich störrische Grautier, das so gar nicht wie ich will. Als ob der Wettergott diesen Akt der Verweigerung gesehen hätte, peitscht er einen eisig-kalten Wind über die kahlen Kuppen des einsamen Mont Lozère, des höchsten Gipfels des französischen Nationalparks der Cevennen. Am Übergang zwischen dem Zentralmassiv und der Ebene des Languedoc käme man mit dem Auto nicht besonders schnell voran – was einerseits an den kurvenreichen Straßen liegt, andererseits an den bezaubernden Dörfern, durch die ein Hauch von Ewigkeit säuselt. Oft bestehen sie nur aus ein paar trutzigen, schiefergedeckten Steinhäusern, aus Boule spielenden Senioren und verwilderten Gärten voller Lavendel und Thymian.…

  • Strand in Schonen, Südschweden.
    Allgemein,  Europa,  Schweden

    Schonen: Schwedens reizvoller Süden

    Felsige Küsten, endlose tiefgrüne Wälder und rot-weiße Pippi-Langstrumpf-Häuser: So stellt man sich hierzulande Schweden vor. Doch das skandinavische Land, deutlich größer als Deutschland, kann auch anders. Im Süden, der Jahrhunderte lang dänisch war, überwiegen wogende Felder. Schonen und Småland, wo Astrid Lindgrens Kinderbuchfiguren daheim sind, sind definitiv zwei paar Stiefel. Schonen sei ein Stückchen Erde, um dem Rest Schwedens zu zeigen, wie das übrige Europa aussieht. Dieser poetische Satz stammt nicht etwa von mir, sondern von einem gewissen R. H. Stjernsvärd. Und ganz Unrecht hat der Mann nicht. Schonen, oder Skåne auf schwedisch, könnte auch in Mecklenburg-Vorpommern liegen oder in Dänemark. Die Steinsetzungen von Ales Stenar unweit des Städtchens Ystad…

  • Der Tren a las Nubes in Argentinien
    Allgemein,  Amerika,  Argentinien,  Zugreisen

    Mit dem Tren a las Nubes zu den Wolken

    Der Tren a las Nubes, einst gebaut für den Güterverkehr zwischen Argentinien und Chile, hat längst seine Bedeutung als Transportweg verloren. Doch für Eisenbahnfans ist die Zugstrecke hinauf zu den Bergriesen der Alpen ein Traum. Nach mehreren Entgleisungen verkehrt der „Zug in die Wolken“ aktuell allerdings nur noch zwischen San Antonio de los Cobres (3774 Meter) und dem Polvorilla-Viadukt. Doch selbst dieser kurze Abschnitt ist unvergesslich. Von Salta in die Anden Der Tren a las Nubes ist nichts für Schlafmützen. Die Provinzhauptstadt Salta im Nordwesten Argentiniens liegt noch im Schlaf, als der Ausflug zum Wolkenzug startet. Draußen brennt die Straßenbeleuchtung, und die Lampen werden längst wieder leuchten, wenn die Touristen…

  • La Boca in Buenos Aires
    Allgemein,  Amerika,  Argentinien,  Städtereisen

    Die bunten Barrios von Buenos Aires

    Wer nach Argentinien reist, will meist in den Süden des Landes. Dabei ist die Hauptstadt Buenos Aires  allein schon eine Reise wert – auch wenn dies ziemlich abgedroschen klingt. Bei den Porteños, wie die Einwohner heißen, muss alles eine Nummer größer sein – die überbreiten Straßen, die protzigen Paläste im Zuckerbäckerstil, die Leidenschaft für den Volkssport Fußball. Hier laufen alle Fäden zusammen, hier ist man stolz auf seine Einwandererwurzeln. So unterschiedlich die Barrios sind, die einzelnen Stadtteile, eines eint die Einwohner. Schlafen wird in ihren Augen unterschätzt, und Langeweile ist ein Fremdwort. Ein Trip durch das Häusermeer von Buenos Aires. Madonna oder Maradona? Christiano, der fußballverrückte Mann aus Montevideo, muss über…

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen