Turbulente Traumzeit im Outback

Kann es etwas Sinnlicheres geben, als das australische Outback aus der Vogelperspektive zu erleben? Für Frans und sein Ballooning-Unternehmen habe ich mich gerne aus den warmen Federn gequält, mitten in der Nacht, noch ziemlich schlaftrunken und reichlich verfroren – angesichts von einstelligen Temperaturen, die so gar nicht zum heißen Herz des fünften Kontinents passen wollen. Die staubige Schotterpiste, die sich über endlose Kilometer durchs Nirgendwo Australiens schlängelt, ist in völlige Dunkelheit gehüllt. Frans, der in Holland geboren wurde, sein Herz aber schon vor Jahren an „Down Under“ verloren hat, stiert entsprechend konzentriert auf die Straße, die diesen Namen höchstens ansatzweise verdient. Ein unbeabsichtigter Schlenker nach rechts, ein urplötzliches Ausscheren nach links – schon wäre es um die durchgeschüttelte Schar in dem altersschwachen Jeep geschehen, die sich die Ballonfahrt über das rote Herz ein nettes Sümmchen kosten ließ. Die Lichter von Alice Springs, wo es sich in dem ein oder anderen typischen „Outback-Pub“ einen netten Abend ganz nach dem Motto: „Wilder Westen in Down Under“ verbringen lässt und hungrigen Mäulern Kängurusteaks und Kamelburger serviert werden, sind nur noch als funkelnde Pünktchen am Horizont zu erahnen.

Heißluftballonfahrt über dem Outback
Ein unvergessliches Erlebnis: eine Fahrt mit dem Heißluftballon über das Outback.

Hier draußen, Abertausende Kilometer von den nächst größeren Metropole entfernt, ist die Nacht so abgrundtief dunkel, dass man nicht einmal die knorrigen Baumrecken erkennen kann, die wahre Überlebenskünstler sind, weil sie sich mit einigen Tropfen Wasser zufriedengeben. Und obwohl man sich kaum einen menschenleeren Ort vorstellen kann, ist Frans nicht zufrieden. „Wir brauchen einen besseren Platz“, lässt der Aussteiger seinen Kumpel Mitch übers Funkgerät wissen, während die beiden Allradfahrzeuge durch tiefe Schlaglöcher holpern und endlose Staubfahnen hinter sich herziehen. Wie oft mag Frans diese Piste gefahren sein, auf der Suche nach dem idealen Startplatz, nach einem Flecken rostroter Erde, wo allenfalls kauzige Büsche von Spinifex-Gras überleben? Endlich flammt Zufriedenheit in den Augen der scheinbar so ungleichen Männer auf. Wortlos, als könnte jeder menschliche Laut diese göttliche Stille zerstören, laden sie den tonnenschweren Korb vom Anhänger, knöpfen sich die luftig-leichte Hülle vor und suchen den passenden Ort für den Brenner, dessen rotgelb-glühende Flamme das tiefe Schwarz verdrängt. Als der Heißluftballon endlich vom Boden abhebt und die Landschaft rund um die Wüstenstadt im Herzen des Kontinents zu einem Miniaturwunderland zusammen schrumpft, kriecht bereits ein verwaschenes Orange am Horizont hoch. Es ist, als lüfte sich ein Schleier über einem ebenso schönen, wie verstörenden Landstrich.

School on the Air" in Alice Springs
Die „School on the Air“ in Alice Springs bringt Bildung in den entlegensten Winkel.

Was habe ich nicht alles gelesen über Australiens berühmtes Zentrum, über abgelegene Schafsfarmen und fliegende Doktoren, über Schulunterricht „on the Air“, über einen knochentrockenen Landstrich, der sich tagsüber in einen höllischen Glutofen verwandelt und nachts einer Kältekammer gleicht. Doch das frühmorgendliche Rendezvous mit der schroffen Schönen sprengt alle Vorstellungen, bringt Herz und Verstand gleichermaßen durcheinander. Als wäre der Schöpfer einem Rausch der Farben erlegen, hat er ein erdiges Ocker mit einem knalligen Rot gepaart, ein rustikales Lachs mit einem zarten Coral. Und weil ihm die Symphonie der Farben noch nicht vollkommen erschien, garnierte er die Endlosigkeit mit silbrig-grünen Tupfern in Form genügsamer Gräser und Bäume. Am eindrücklichsten aber ist die unermessliche Weite dieser menschenfeindlichen Landschaft, die keinen Anfang und kein Ende zu kennen scheint und sich im blass-blauen Nichts am Horizont verliert. Wären da nicht die windschiefen Telefonmasten und die Schienen der alten Eisenbahnstrecke quer durch den australischen Kontinent, man wähnte sich auf einem anderen Planeten.

Straßenschild im Outback
Begegnungen der tierischen Art sind im Outback nicht selten.

Älter, heißer, trockener, staubiger, gottverlassener kann kein Ort auf dem Globus sein als diese garstige Geröllwüste, deren Ödnis den Betrachter buchstäblich hypnotisiert. Wie sich wohl die ersten Europäer gefühlt haben, die Mitte des 19. Jahrhunderts zum Roten Zentrum vordrangen? Männer wie der schottische Entdeckungsreisende John McDouall Stuart, der den Kontinent von Süden nach Norden durchquerte und kartografierte. Die aus 17 Personen bestehende Expedition hoffte ein Süßwassermeer zu finden, und natürlich wollten die ehrgeizigen Herrschaften neue Siedlungen im Namen ihrer Majestät gründen. Doch statt des vermuteten Süßwassermeeres fanden sie nur wüstes, trockenes Land und wurden buchstäblich irre angesichts der nicht enden wollenden Leere, aus der monströse Termitenhügel herausragen. Gestandene Männer verfielen dem Wahn, Pferde verdursteten jämmerlich, ganze Expeditionen verschwanden spurlos im Reich aus geisterhaften Eukalyptusbäumen und vom Wind getriebenen Grasbüscheln. Die Männer konnten ja nicht ahnen, dass sie auf der Suche nach Wasser lediglich ein paar hundert Millionen Jahre zu spät gekommen waren: Die Billabongs, die Leben spendenden Wasserlöcher in der Wüste, sind nämlich ein bescheidenes Überbleibsel einstigen (Wasser-)Überflusses. Am Kings Canyon inmitten des 72 000 Hektar großen Watarrka National Parks sind noch immer die Relikte einer früheren, deutlich feuchteren Klimaperiode zu entdecken – beispielsweise die fossilen Spuren von Trilobiten.

Im Watarrka-Nationalpark

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Kings Canyon

Eigentlich hat sich gar nicht so viel verändert seit der Zeit Ernest Giles. Von dem Abenteurer stammt eine der ersten Beschreibungen dieser spektakulären Landschaft mit ihren glattgeschmirgelten Felswänden: „Könnte man die Gegend in irgendein zivilisiertes Land transportieren, so würden ihre Quellen, Täler, Farne, und Blumen die Augen und Herzen jener sich abschuftenden Menschen erfreuen, die dazu verdammt sind, in überlaufenen Städten zu leben und zu sterben“, notierte er mit geradezu kindlicher Schwärmerei. Die Klamm, 245 Kilometer von Alice Springs entfernt, ist wie ein Riss in der Erdkruste. Inmitten der ansonsten topfebenen Landschaft fallen die Sandsteinwände mehrere Hundert Meter ab, ähneln mit ihren in allen möglichen Rottönen gehaltenen Schichten einem steinernen Baumkuchen, der im Licht der tief stehenden Sonne erglüht. Oben wandern Touristen an der Kante entlang, unten am Fuß breiten sich urtümliche Palmenfarne aus – Überbleibsel einer Epoche, als hier noch tropische Wälder wuchsen und die Dinosaurier über die Erde streiften.

im Watarrka-Nationalpark
Die Erosion hat dieses steinerne Fenster geschaffen.

Bizarre Sandsteinkuppeln mit der Gestalt von Bienenkörben erheben sich über der gewaltigen Schlucht -Ergebnis ewig währender Erosion. Tief unten, nur über ein ausgeklügeltes System von Leitern zu erreichen, liegt eines jener Wasserlöcher, das der Reiseführer „Lonely Planet“ als eines der Highlights im Northern Territory preist: der „Garden of Eden“ mit Palmen und schnatternden Enten, eine grüne Oase inmitten karmesinroter Unendlichkeit. Wer die anspruchsvolle, sechs Kilometer lange Wanderung auf dem Rim Walk auf sich nimmt, immer entlang an der Abbruchkante, wird mit atemberaubenden Blicken in die Tiefe dieses Outback-Wahrzeichens belohnt: Monströse Felsbrocken liegen in der Schlucht, als seien sie durch eine gigantische Explosion weggesprengt worden. Farn und Eukalyptus wachsen so üppig, als wollten sie die Botschaft vom staubtrockenen Innern Australiens Lügen strafen. Und auf die ganz Leidenswilligen wartet der 22 Kilometer lange Giles Track, der die uralte Schlucht mit Kathleen Springs verbindet.

Steinschichten in Outback
Steinerner Baumkuchen: Die Gesteinsschichten im Outback schillern in allen erdenklichen Rottönen.

Für die Aborigines, die sich seit rund 50 000 Jahren an die harsche Natur des fünften Kontinents angepasst haben, sind Orte wie die größte Schlucht des roten Zentrums weit mehr als eine geologische Sensation. Es sind heilige Plätze, mystische Stätten, in denen sie mit dem Geistern ihrer Vorfahren in Kontakt treten. Für sie ist nichts unerklärlich in dieser trostlosen Einöde, die fortwährend Fantasiebilder herauf beschwört. Jeder Stein, jeder Hügel erzählt Geschichten – von übernatürlichen Wesen, die Himmel, Meer und Erde erschufen. Jeder Wasserlauf verkörpert die Rainbow Snake, die Regenbogenschlange, die für die Ureinwohner Schöpfergott und Wächter der Wasserlöcher ist. In diesem einsamen Landstrich fällt es ja auch schwer, einzig und allein den nüchternen Erklärungen der Wissenschaft zu glauben. Für die Forscher ist der Gosses Bluff, jene Bratpfanne mit einem Durchmesser von gut fünf Kilometern, das Resultat eines Meteoriteneinschlags vor über 142 Millionen Jahren. 15 000 Megatonnen soll jener Gigant aus dem All gewogen haben, der bei seinem Einschlag Gestein aus 6000 Metern Tiefe an die Erdoberfläche beförderte.

Outback
Tagsüber höllisch heiß, nachts eisig kalt – so ist das australische Outback.

Die Erklärung der Ureinwohner, die die riesige Salatschüssel 160 Kilometer westlich von Alice Springs Tnorala (Große Täuschung) nennen, klingt sehr viel poetischer: In der „Traumzeit“, in der es ähnlich turbulent zuging wie in der griechischen Mythologie und mystische Wesen der Landschaft, den Tieren und Pflanzen Leben einhauchten, tanzte eine Gruppe Frauen auf der Milchstraße im Himmel. Während sie tanzte, legte eine Frau ihr Baby in einer hölzernen Trage, einer „Turna“ zur Seite. Die Holzschale kippte über den Rand, fiel auf die Erde und formte so die überdimensionale Schüssel. Im Zentrum der Einschlagstelle zu stehen, ist nicht vielen Besuchern gegönnt, denn für die Ureinwohner ist die Senke ein „Registered Sacre Site“. So begnügen sich die meisten Outback-Besucher mit dem Blick vom Tyler Pass. Die schlaglochübersäten Schotterpisten sind auch so beschwerlich genug.

Traumwelt versus Tourismus

An keinem Ort Australiens prallen touristische Interessen und spirituelle Traumwelt der Aborigines so ungebremst aufeinander wie am Uluru, dem wohl bekanntesten Monolithen der Erde. Die weißen Siedler tauften den überdimensionalen Felsklotz Ayers Rock, zu Ehren des südaustralischen Premierministers Henry Ayers. Wie eine fette Raupe liegt er da, das steinerne Zeugnis der von Generation zu Generation mündlich überlieferten Schöpfungsgeschichte. Geradezu unwirklich erhebt sich der drei Kilometer lange, bis zu zwei Kilometer breite und 346 Meter hohe Sandsteinklotz aus der flammend roten Wildnis. Gemeinsam mit den gigantischen Kegeln und Halbkugeln der Olgas, für die übrigens eine württembergische Königin Pate stand, ist er vor fast 800 Millionen Jahren entstanden.

Kata Tjuta in Australien
Die Olgas, in der Sprache der Aborigines Kata Tjuta genannt, erinnern an Bienenkörbe.

Ungeheure Kräfte müssen im Lauf der Jahrmillionen auf die einstige Gebirgskette eingewirkt haben, irgendwann, in ferner Zukunft, werden Wasser und Wind auch Australiens Wahrzeichen und die Olgas, die kaum beachteten Schwestern, abgetragen haben. Jede Rinne, jede Furche des von Eisenpartikeln gefärbten Steins birgt Geschichten – von der nach getaner Arbeit versteinerten Riesenschlange, von Tjati, der kleinen Hexe, von Mita und Lungkata, den beiden Glockenvögeln. Der Uluru ist für die Ureinwohner wie eine Bibel ohne Seiten, aber mit Jahrtausende alten Zeichnungen versehen. Nirgendwo sonst auf dem fünften Kontinent hat es ein größeres Kräftemessen der übermenschlichen Aborigine-Ahnen gegeben als hier, am Monolithen aus rotem Arkose-Sandstein.

Ein heiliger Platz

Doch wo sich alle Traumpfade kreuzen, schert man sich wenig um die spirituelle Welt der Anangu, wie der dortige Aborigine-Stamm heißt. Hundertschaften von Japanern, Chinesen, Amerikanern und vom Rest der Welt, die Tag für Tag aus den Reisebussen quellen, haben für religiöse Befindlichkeiten wenig übrig. Dass sich Abenteuerlustige über glitschigen Fels nach oben hangeln, das Heiligtum mit Füssen treten, gar Steine dieses ganz und gar ungeheuerlichen Felsens als Andenken mit nach Hause nehmen, ist für die Ureinwohner ein unfassbares Sakrileg. Eines, das allerdings „Tradition“ hat. Schon der britische Naturforscher William Gosse ist dem Uluru 1873 aufs Haupt gestiegen, der nur aus der Ferne wie ein Monolith wirkt, aus der Nähe aber ein uraltes Kunstwerk der Erosion ist, überzogen mit Kratern, Rissen und Spalten, geschmückt mit Jahrtausende alten Zeichnungen von Tieren, Waffen und Menschen, die nichts mit mystischen Darstellungen zu tun haben, sondern das Jungvolk die Kunst des Jagens lehren sollten. Zumindest wurde dem Stamm Mitte der 80er-Jahre der Uluru und das Land ringsum zurückgegeben – unter der Auflage, es für neunundneunzig Jahre an den Staat zu verpachten und den Nationalpark gemeinsam mit der Regierung zu verwalten. Doch die ketzerische Kraxelei, die schon etliche Todesopfer gefordert hat, ist noch immer nicht verboten. Eine gute Stunde dauert die Kletterpartie der „Mingu Mob“, der Ameisenmenschen, wie die Anangu die Unbelehrbaren nennen. Und aus der Ferne sieht es tatsächlich aus, als krabbelten Ameisen den Berg hinauf.

Happening mit luxuriösem Anstrich

Der glutrote Koloss, der sich wie eine Sinnestäuschung aus dem Outback erhebt, ist Treibstoff für die Tourismusindustrie. Wenn sich der Tag zu Ende neigt, werden ganze Busladungen zu einem Hügel mit Uluru-Blick gekarrt, wo sich das erwartungsvolle Völkchen bei Schampus, Häppchen und den monotonen Klängen eines Didgeridoos die Zeit vertreibt: bis die Nacht den Koloss und die Kata Tjutas, die Olgas verschluckt. „Sound of Silence“ nennt sich das Happening mit luxuriösem Anstrich, zu dem ein Dinner unter Sternen mit Känguru, Barramundi, Krokodil und Emu gehört und das je nach Geldbeutel um einen einstündigen Kamelritt ergänzt werden kann. Doch der „Klang der Stille“ ist angesichts des babylonischen Sprachengewirrs nicht zu vernehmen.

Känguru in Australien
Kängurus sind die wohl berühmtesten Bewohner Australiens.

Wer will es dem Felsen verdenken, dass er sich für diese Vereinnahmung auf seine Weise rächt. Die Wolken, die ihn gelegentlich umgeben, sind noch die mildeste Strafe. Hartnäckig hält sich die Legende, dass Steine von Australiens inoffiziellem Wahrzeichen Unglück bringen, wenn sie außer Landes geschafft werden. Und beim Blick ins Kulturzentrum am Fuße des Felsriesen werden nicht nur abergläubische Naturen nachdenklich. Lauter „sorry stones“ sind dort zu finden – Steine, die von Touristen mitgenommen und zurückgeschickt wurden, weil sie nichts als Unglück gebracht hätten. „Ich bat meinen Mann immer, den Stein zurückzusenden“, schreibt eine gewisse Elfriede aus Frankfurt, „doch er weigerte sich und wurde immer kränker. Jetzt starb er, bevor die Angelegenheit erledigen konnte.“ Andere sind schlauer. Fast täglich landet Post bei der Nationalparkverwaltung – mit Unheil bringenden Steinen des Heiligtums der Aborigines.

Touren: Aboriginal culture Tours bietet die unterschiedlichsten Trips im Roten Herzen des fünften Kontinents an, darunter auch Trekkingtouren zum Uluru, zu den Kata Tjutas sowie Sonnenaufgangstouren.

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2 Kommentare

  1. An das rote Herz Australiens habe ich gute Erinnerungen – obwohl wir 1998 dort waren. Aber ein Dinner mit Sonnenuntergang und Blick auf den Uluru gehört immer noch zu unseren liebsten Reiseerinnerungen, ebenso ein Ausflug zum Stargazing unter dem unglaublichen Sternenhimmel des Outbacks.

    Wir haben schon damals den Uluru nicht bestiegen und heute bin ich sehr froh, dass diese Unsitte nun endlich verboten wird!

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