• Der Wrangell-St. Elias Nationalpark in Alaska
    Allgemein,  Amerika,  USA

    Das Dach Alaskas: der gigantische Wrangell-St.Elias-Nationalpark

    Alaska ist ein Paradies für Natur- und Tierfans. Es gibt gleich acht Nationalparks, die zwei Drittel der Nationalparkfläche in den USA ausmachen. Sie vereinen alles, was die Faszination des US-Bundesstaates ausmacht: grandiose Natur, menschenleere Gebirgsketten, Orte von historischer und kultureller Bedeutung sowie einen Tierreichtum, wie er andernorts nicht mehr zu finden ist. Während zum Beispiel der Katmai-Nationalpark, ein Schlaraffenland der Bären, nur mit dem Wasserflugzeug zu erreichen ist, führen zum Denali sowie dem Wrangell-St. Elias Nationalpark  Straßen. Wobei es durchaus überlegenswert ist, zum Wrangell-St. Elias zu fliegen. Mit dem Flugzeug zum Wrangell-St.Elias Das soll ein Flughafen sein? Treffen um 8.30 Uhr am Chitina Airport, hatte es lapidar im Ausflugsvoucher geheißen.…

  • Panorama im Denali-Nationalpark im US-Bundesstaat Alaska
    Amerika,  USA

    Der Denali: Alaskas Schatztruhe ist Bären- und Elchland

    Der Denali Nationalpark ist Alaskas bekanntester Nationalpark. Das Schutzgebiet zu Füßen seines Namensgebers, des 6194 Meter hohen Denali, ist Wildnis pur: 2,4 Millionen Hektar groß, Heimat von Elchen, Dall-Schafen, Grizzlybären, Karibus, Luchsen, Wölfen und Rentieren. Ein Reisetipp vorweg: Der Denali ist einfach zu erreichen und deshalb die meistbesuchte Attraktion Alaskas. Er liegt knapp 400 Kilometer nördlich von Anchorage und 200 Kilometer südlich von Fairbanks. Alaska: die größte Exklave der Welt Alaska, der boomende 49. Bundesstaat der USA, sprengt alle Vorstellungen. Bis 1867 gehörte das „Land, in dessen Richtung das Meer strömt“ zum russischen Zarenreich. Dann kauften die Vereinigten Staaten den Landstrich für 7,2 Millionen Dollar. Hätten die Russen gewusst, welche…

  • Die Cinque Terre an der Ligurischen Küste
    Europa,  Italien

    Liguriens schönste Küste: die Cinque Terre

    Morgens ist die Welt in Portovenere noch in Ordnung. Die bunt bemalten, schmalen Häuser der ligurischen Schönheit, die zu Füßen des mit Olivenbäumen und Kiefern bedeckten Muzzarone liegt, dösen in der Sonne. Keine Menschenseele streift durch den Wachturm der alten Zitadelle, der wie ein Riese den mit Türmen und Bastionen befestigten Mauerring eng umschlungen hält. Und durch die schmalen Gassen schleichen nur ein paar verwilderte Katzen. Selbst der Ticketverkäufer für Bootstouren zur Cinque Terre dreht Däumchen. Spätestens in einer Stunde ist es mit dieser köstlichen Ruhe im Hafen der Venus vorbei. Zu Hunderten werden sie in dieser von Wild und Wellen gepeitschten italienischen Bilderbuchstadt einfallen, die mit ihren eckigen, ungeordneten…

  • Die Mein Schiff 6 im Hafen von Sydney, Nova Scotia
    Allgemein,  Kanada,  Schiffsreisen,  USA

    Transatlantik: Wehmütiger Abschied in Halifax

    Mythos Transatlantik: Mit jeder Seemeile rückt das Ziel der Transatlantiküberquerung, Bayonne unweit von New York näher. Doch zunächst legt die „Mein Schiff 6“ in Prince Edward Island und Nova Scotia an, Provinzen, die ein reiches europäisches Erbe haben. Und natürlich erkläre ich im letzten Teil meines Schiffs-Tagebuches, warum für uns in Halifax die Reise zu Ende war. Doch zunächst werfen wir Anker in Charlottetown. In Charlottetown Goliath besucht David, und das ohne jede kriegerischen Absichten. Als die „Mein Schiff 6“ am frühen Morgen in Charlottetown, der Hauptstadt von Prince Edward Island einläuft, muss man Sorge haben, dass der Ort wegen Überfüllung geschlossen wird. 35 000 Einwohner zählt die kleinste Provinzhauptstadt…

  • Cape Spear in Nova Scotia, Kanada
    Kanada,  Schiffsreisen,  USA

    Transatlantik: Wohltat für die Seele

    Mythos Transatlantik: Über 600 Seemeilen hat die „Mein Schiff 6“ hinter sich, auf ihrem Weg von Hamburg nach Bayonne in der Nähe von New York. Nach Le Havre beginnt das eigentliche Abenteuer Transatlantik. Fast 2200 Seemeilen sind es bis nach St. John´s im kanadischen Neufundland. Wie gut Seetage der Seele tun und wie schön es ist, nach vier Tagen wieder festen Grund unter den Füßen zu haben, könnt ihr im zweiten Teil meiner Transatlantik-Geschichte lesen. Auf See Langeweile? Nicht eine Sekunde verschwenden wir an dieses überflüssige Wort. Mit jeder Seemeile, die sich die „Mein Schiff 6“ gen Westen kämpft, schrumpfen Stress und Hektik zu vernachlässigbaren Größen zusammen. Nach zwei Tagen…

  • Mythos Transatlantik: Auf der Route der Auswanderer sind heute Kreuzfahrtschiffe unterwegs.
    Allgemein,  Kanada,  Schiffsreisen,  USA

    Transatlantik: Aufbruch zu neuen Ufern

    Mythos Transatlantik: 4200 Seemeilen liegen zwischen Hamburg und Bayonne unweit von New York, zwischen dem alten und dem neuen Kontinent. Mit dem Flugzeug würde der Trip von der Elbe an den Hudson nicht viel länger als eine Handvoll Stunden dauern, mit der „Mein Schiff 6“ werden wir alles in allem zwei Wochen unterwegs sein – wegen der Abstecher nach Belgien, Frankreich und zu den kanadischen Atlantikprovinzen. Relikt einer vergangenen Zeit In der Ära des Flugzeuges erscheint eine Transatlantiküberquerung wie das Relikt einer vergangenen Zeit, doch ihr Mythos ist geblieben. Es ist die Legende vom Aufbruch zu neuen Ufern, auch wenn uns heute nicht Not, sondern Neugierde treibt, der Wunsch, den…

  • See in Alaska mit Wasserflugzeug
    Amerika,  USA

    Katmai: Paradies für Bären

    Einen perfekteren Ort, um Bären in freier Natur zu beobachten, gibt es nicht: An den Brooks Falls im US-Nationalpark Katmai stellen sich während der Lachssaison nicht nur einige wenige Tiere ein, sondern ganze Rudel: massige Einzelgänger, aber auch Mütter mit ihren Jungtieren, die das Jagen lernen müssen. Gut 2000 Braunbären soll es in dieser Ecke Alaskas geben, und weil die Fische bei ihrer aufregenden Wanderung zu den einstigen Laichgründen irgendwann über den kleinen Wasserfall springen müssen, brauchen sich die Petze an dem reich gedeckten Tisch nur zu bedienen. Einen Lachs nach dem anderen angeln die geschickten Räuber aus dem fischreichen Fluss, und oft genüg müssen sie nur das Maul öffnen,…

  • Blick auf die peruanische Ruinenstadt Machu Picchu
    Amerika,  Peru

    Peru: Ins Herz des Inkareiches

    Miguel, der junge Peruaner, hatte mich ja gewarnt: „Cusco ist atemberaubend, raubt manchem Europäer aber auch buchstäblich den Atem“, hatte mir der Indio schon kurz nach der Landung in der Andenmetropole eingebläut. In wenigen Stunden von der Hauptstadt Lima – rund 160 Meter über dem Meeresspiegel – ins Herz des Inkareiches auf 3399 Meter: Da macht selbst so mancher trainierte Körper schlapp. Doch wenn nur zwei Tage Zeit bleiben – für Kathedrale, die malerische Gasse Callejon de Loreto und die imposante Ruine Sacsayhuamán-, setzt bei manchem der Verstand aus. Höhenkrankheit in Cusco Den Marsch durch die Straße der sieben Schlangen, zur riesigen Plaza de Armas und den unzähligen Kirchen, von…

  • Das Bild zeigt die Küste von madeira
    Europa,  Portugal

    Madeira: Lorbeer, Levadas und ein Fußballgott

    Christiano Ronaldo steht im Regen. Unaufhörlich prasseln dicke Regentropfen auf den portugiesischen Stürmerstar herab, rinnen erbarmungslos über Augen und den gegelten Haarkamm. Das miese Wetter passt so gar nicht zu der heroischen Pose des Fußballgottes, dessen übergroßes Ego sich nicht mit Durchschnittlichem zufriedengibt. Deshalb ist sein bronzenes Abbild in Madeiras Hauptstadt Funchal auch etwas größer als gewöhnlich ausgefallen. Er verstehe nicht viel von Fußball, räumte der ebenfalls von der Insel stammende Bildhauer Ricardo Veloza ein; von Proportionen aber wohl auch nicht. Staunen über den Bronze-Ronaldo „Der hat Pranken wie Kindersärge“, entfährt es dem deutschen Fußballfans angesichts des 2, 4 Meter großen und 800 Kilogramm schweren Bronze-Ronaldos, dem Witzbolde schon mal…

  • Historische Schiffe auf dem Götakanal
    Europa,  Mit Schiff und Bahn,  Schweden

    Auf dem Götakanal durch Bullerbü

    Es ist, als habe sich Stockholm für einen Reklamespot sein prächtigstes Kleid übergestreift. Die paar Schönwetterwolken, die wie Wattebäusche den strahlend blauen Himmel sprenkeln, spiegeln sich fotogen im Riddarfjärden, dem östlichsten Ausläufer des Mälaren-Sees. Nahtlos geht der in die Ostsee über, die sich heute von ihrer gutmütigen Seite zeigt. Vom Ufer grüßen noble Villen, PS-starke Jachten und bestens gelaunte Großstädter herüber, während sich die MS „Juno“ zum Ziel ihrer Reise vorarbeitet; auf dem Götakanal, dem blauen Band Schwedens, wie es vollmundig in der Werbung hieß. Abschied vom Götakanal An Bord herrscht beste Stimmung. John, der hemdsärmelige Unternehmer aus Minnesota, der zu Beginn der Reise nahezu jeden Passagier mit einem Händedruck à…

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