Turbulente Traumzeit im Outback

Kann es etwas Sinnlicheres geben, als das australische Outback aus der Vogelperspektive zu erleben? Für Frans und sein Ballooning-Unternehmen habe ich mich gerne aus den warmen Federn gequält, mitten in der Nacht, noch ziemlich schlaftrunken und reichlich verfroren – angesichts von einstelligen Temperaturen, die so gar nicht zum heißen Herz des fünften Kontinents passen wollen. Die staubige Schotterpiste, die sich

Müßiggang am Mekong

Er gilt als „Mutter aller Wasser“: der Mekong, der sich 4 300 Kilometer lang durch Südostasien schlängelt, von der Quelle auf dem tibetischen Hochplateau bis zum Delta im Südchinesischen Meer. 5 200 Höhenmeter überwindet er dabei, weshalb er in China „Lancang Jian“ genannt wird, der turbulente Fluss. Sein Fischreichtum ist legendär, wichtige Nahrungsquelle für 60 Millionen Menschen. Und das Mekongdelta

Im vergänglichen Eis von Grönland

Qaqortoq,

Die Warnungen der Kollegen klingen mir noch in den Ohren. „Grönland, da ist es doch eiskalt und die halbe Zeit des Jahres dunkel“, entfuhr es dem eingefleischten Italienfan angesichts meiner Reisepläne. Grönland: Das klingt für die meisten Zeitgenossen eben nach Kälte und Eisbergen, nach dicken Jacken, roten Nasen und erfrorenen Ohren. Jedenfalls nicht nach Sonnenschein, T-Shirt-Wetter und massig Eiscreme. Mal

Iran: Aufbruchstimmung im Land der Ayatollahs

Moschee, Isfahan, Iran

Ein Wort, ein Plan: Als ich überraschend die Chance bekomme, in den Iran zu reisen, muss ich nicht lange überlegen. Bilder von grenzenloser Pracht geistern durch mein Gehirn, Fotografien von atemberaubenden Landschaften, die sich zwischen öder Wüste und schneebedeckten Fünftausendern bewegen. Die Eselsbrücke „333 – bei Issos Keilerei“ ist selbst viele Jahre nach dem Schulbesuch unvergessen. Doch das Wort Iran

Island: Mit beiden Beinen auf zwei Kontinenten

Dorf auf Island

Island ist das womöglich schönste Ziel für Natur- und Abenteuermenschen in Europa. Mitten im Nordatlantik, wo die Kontinentalplatten von Amerika und Eurasien auseinanderdriften und man buchstäblich mit beiden Beinen auf zwei Kontinenten stehen kann, hat sich Mutter Natur richtig verausgabt. Auf dem Eiland, das mit seinen 103 000 Quadratkilometern so groß wie Bayern und Baden-Württemberg ist, gibt es atemberaubende Wasserfälle

Der noble Schotte auf Schienen

Eilean Donan Castle

„Mit dem königlichen Schotten reist man nur einmal im Leben“: Eddy, der schwerreiche Geschäftsmann aus Texas, blickt hingerissen auf die Landschaft, die an den Panoramafenstern vorbei schwebt. Blaue Seen voll tiefgründiger Schönheit wechseln sich ab mit wolkenverhangenen Bergspitzen, auf denen selbst im Hochsommer ein schneidend kalter Wind weht. Als habe er alle Zeit der Welt rollt der Zug durch winzige

Per Postschiff durch das Südsee-Paradies

Marquesas Fähre

Brutus möchte ich ungern in einer dunklen Ecke begegnen. Der Mann mit dem Stiernacken hat einen Monsterbizeps wie ein Schwergewichtsboxer und Pranken wie Bratpfannen. Zu allem Überfluss ist der Mann von den Marquesas, die zu den entlegensten Inseln der Welt zählen, von Kopf bis Fuß tätowiert. Nicht etwa mit niedlichen Blümchen oder Liebesschwüren für die Herzensdame, sondern mit martialischen Mustern,

Partystunde mit Pinguinen

Ein paar Dinge braucht der Weltenbummler, um ins ewige Eis der Antarktis zu kommen: einen Haufen Geld, einen robusten Magen und keine Angst vor großen Wellen. Als sich das Hurtigruten-Schiff auf den Weg durch die Drake-Passage macht, jene gefürchteten 815 Kilometer von der Südspitze Amerikas bis zum weißen Kontinent, ist es mit der geruhsamen Fahrt vorbei. So ruhig die Fahrt

Schlösserpracht an der Loire

Amboise badete in Blut: Wenn es um ihren Sohn Franz ging, kannte Katharina von Medici keine Gnade. Als der Königinmutter zu Ohren kam, dass die Hugenotten die Entführung des jungen Herrschers planten, um ihn dem Einfluss der streng katholischen Familie Guise zu entziehen, fackelte die energische Dame nicht lange. Die Gnadenlose, die auf Bildern lammfromm aussieht, lockte die Protestanten nach

Goldene Zeiten in Alaska

Landschaft in Alaska

Bis 1867 Teil des russischen Zarenreiches, danach die letzte Grenze der Vereinigten Staaten, heute der boomende 49. Bundesstaat, der alle Vorstellungen sprengt: Alaska, die größte Exklave der Welt, die durch ein gutes Stück Kanada vom Rest der USA getrennt ist, lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: wild, menschenleer und atemberaubend schön. Abenteuerlich und wild Im Vergleich zu diesem Land der

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